Montag, 9. Februar 2009

08.02.09





08.02.09 - Yaounde

Heute wurden wir mit Steinen und Ananas beworfen... VON GORILLAS! Und ich meine nicht dicke Menschen, sonder echte Gorillas, die ungefähr einen Meter von uns entfernt waren.
Thomas und Gudrun meinten - völlig zurecht - man dürfe nicht nach Kamerun ohne sich Mfou, einen riesigen Affenpark, in dem Affen und Primaten quasi frei rumlaufen, anzugucken. Und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Mitten im Urwald laufen wir und bekommen eine großartige Führung von Joseph.

Um gleich ein paar Sachen zu erklären:
ja, Kamerun ist sehr arm.
Ja, Kamerun ist sehr dreckig.
Ja, in unserem Hotel - das hier als sehr gut gilt - laufen Kakerlaken und Mäuse rum.
Ja, wir sind überwältigt von und glücklich mit allem, was hier so passiert.

Die Hitze macht uns allen sehr zu schaffen; 4 Grad in Hamburg sind schon etwas anderes als das, was uns hier erwartet hat.
Heute steht eine Show - vielleicht eine Art Generalprobe - im Goetheinstitut ins Haus. Alle sind ziemlich angespannt, immerhin ist es eine sehr teure Reise und die Anspannung von Seiten der Technik, der Band und der Veranstalter ist allen anzumerken. Wir spielen ein Set mit drei großartigen Musikern aus Kamerun: Yakobou am Kalangofon, Petit Willi an sämtlichen Percussions und Ebude am Ballafon. Wir wissen alle nicht, was passiert mit den Jungs auf der Bühne, nichts ist geplant, nichts ist abgesprochen und wir fangen einfach an und hören einander zu. Und es ist der Wahnsinn. Alles passt so gut zusammen, die Leute tanzen und freuen sich, alle sind erleichtert und wir drehen total durch. Das klingt mit den drei Jungs soooo fett, dass wir gar nciht wissen, wie uns geschieht. Wahnsinn.
Gestern war schon geil, aber heute war es noch krasser... und da ich ja zu spät schreibe, kann ich schon verraten:
es wird noch viiiieellll aufregender.
Gute Nacht

fk

Internet ist hier eine Seuche - wir machen so schnell wir können mit den Fotos und Videos... SORRY!

ps: Happy Birthday, Hans!

Kommentare:

  1. Wenn euch diese Gorillas auch nur ein Haar gekrümmt haben, fliege ich nach Kamerun, kaufe Ananas, fahre nach Mfou und werde mich persönlich bei den Gorillas für euch rächen!

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  2. ...also der Hans sitzt im berühmten Groß Parin,
    erinnert sich an Kamerun mit Guddi und Thomas,
    dem Goethesinstitut anno 2008 und freu sich
    ´nen Ast, dass die Annanas wieder fliegen,
    bi balla,
    Hans

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  3. Hallo Hans!

    Vielen Dank für die freundliche Info!

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